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1994 wurde der „Regionalpark Rhein-Main“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, die verbliebenen Freiflächen des Verdichtungsraumes zu einem Netz landschaftlich reizvoller Wege - Regionalpark-Routen -und Anlagen zu verbinden.

Das Konzept zielt nicht auf eine geschlossene Einheit, wie der klassische Parkbegriff vermuten lässt. Vielmehr werden kulturelle und naturkundliche Perlen zu einer Schnur aufgereiht. 
Die Verbindungslinien zeichnen sich meist durch ihre besondere Gestaltung als Allee oder Wiesenstreifen aus. Auch werden neue Erlebnispunkte geschaffen und lokale Besonderheiten inszeniert.

Insgesamt bestehen bislang rund 450 Kilometer Regionalpark-Routen. Neu dabei ist der Niddaradweg zwischen Florstadt und Bad Vilbel. Auf 35 Kilometern sollen hier künftig Radfahrer den Fluss und seine Landschaft erleben. Im Vordergrund stehen landschaftliche Eigenheiten, wie der Kontrast aus stark reguliertem und neuerdings abschnittsweise renaturiertem Fluss. Auch die für die „Kornkammer“ Wetterau typische Landwirtschaft wird für den Vorbeireisenden erlebbar gemacht.